Diogene, Dolcetto Doc Colli Tortonesi

   
Diogene
Colli Tortonesi
Dolcetto DOC
 
REBSORTE: 100% Dolcetto.
ALKOHOLGEHALT: 13°-14°
     
Aus unserer Weinkarte:
..das intensive Rubinrot, der herbe Geschmack,
die Hagebutte, das Höchstmaß von Tanninen..

"...Zerkleinere die Kräuter, den Knoblauch, den Tunfisch, das hartgekochte Ei, das in Essig eingeweichte Brot und vermische alles mit Olivenöl. Serviere die “salsa verde” zu gekochtem Rindfleisch.."
Diese Rebsorte ist nach dem Barbera die haeufigste Sorte in den Huegeln rund um Tortona. Der Dolcetto reift frueh. Seine Qualitaet leidet dadurch kaum unter bisweilen auch schlechten herbstlichen Witterungsbedingungen. Wir haben zudem herausgefunden, dass wir durch eine massvolle Ausduennung der Trauben im August auch in unguenstigen Jahren einen qualitativ hochstehenden Wein produzieren koennen, der sich auch lagern laesst.
Der Dolcetto bildet grosse, dreieckige Trauben aus, mit runden Beeren und einem roten Traubenkamm. Der Wein hat eine intensive rubinrote Farbe und einen ausgepraegten Weingeruch. Sein Geschmack ist trocken und angenehm bitter, mit einem Hauch von Hagebutte. Sein fruchtiger Koerper vereint sich auf harmonische Weise mit dem Tannin. Unser Dolcetto eignet sich ebenso wie der Dolcetto aus anderen Anbaugebieten des Piemonts fuer alle Gerichte, auch fuer solche, die einen starken Eigengeschmack haben.
 

Preise und Auszeichnungen :

   
 
  Silbermedaille an der IOWE (International Organic Wine Expo) in Los Angeles im Jahr 2001.
   

 
Wissenswertes:

“Auch wenn di 'Colli Tortonesi', gekennzeichnet durch weiche und sanfte Huegel, die sich von Monferrato bis in die Gegend um Pavia hinziehen, heute als eine Gegend gelten, die fuer die Produktion dieses Rotweins eine nebensaechliche Bedeutung hat, darf die historische Bedeutung dieser Rebsorte nicht unterschlagen werden. [...] Der Dolcetto wurde schon von altersher als 'Nibiò' bezeichnet. [...] Er [...] wird als eine Sorte mit drei Variationen beschrieben: Die erste, eine aeusserst robuste Unterart, mit einem gruenen Traubenkamm und ausserordentlich grossen Beeren. Die zweite, weniger produktiv, dafuer weniger anfaellig, mit einem roten Traubenkamm und eine dritte, deren Spur unbekannt ist, bekannt als 'Dolcetto bianco', 'Nebbiolo bianco' oder 'Ravellino', die allerdings Weine von minderwertiger Qualitaet ergab. [...]

Der Dolcetto aus der Region rund um Tortona (von vielen noch immer Nebbiolo genannt) wird bis heute auf einer ansehnlichen Flaeche angebaut. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil er regional als Qualitaetswein geschaetzt wird. Gerade deshalb haben sich viele kleine Produzenten nicht (oder nur teilweise) von dem wachsenden Interesse an Weissweinen dazu verleiten lassen, ihre Produktion umzustellen. Die Gesamtproduktionsflaeche ist deshalb noch betraechtlich und betraegt rund 100 Hektaren.

Der heutige Bestand des Dolcetto weist eine Vielzahl an Variationen auf. Die aeusserst unterschiedlichen geologischen Beschaffenheiten (sandige Schwemmboeden, lehmige Sandboeden etc.) tragen dazu bei, dass es ueberaus schwierig ist, den Dolcetto der 'Colli Tortonesi' eindeutig zu definieren. Aus den frueh reifenden, jedoch wenig ergiebigen Trauben (vier bis fuenf Tonnen pro Hektare) wird ein Wein mit geringem Saeuregehalt und einem eher hohen Tanningehalt gewonnen, der sich gut ein paar Jahre lagern laesst.
(Auszugsweise uebersetzt aus “Qui era noto come Nibiò” von Flavio Baraso

 

 
 

 
Entdeckt unsere Weine, einen nach dem anderen:
 




web site non supportato da Internet Explorer 6